eine neue heimat für die städtische autobusflotte der wiener linien. mit strikt funktioneller baukörpergliederung nach den hauptfunktionen: abstellhalle, werkstatt und dem verwaltungstrakt als verbindende spange der vorgenannten.
die fünfschiffige bus-abstellhalle erhält ihre unterteilung in je 25 meter breite und 80 meter lange abschnitte aus brandschutzgründen. die abteilung erfolgt durch geneigte stahlbeton-fertigteilwände (R90), welche sich an geknickte beton-fertigteilstützen lehnen. die schlanke stahl-dachkonstruktion (halbrahmenartige fachwerksträger) erfüllt durch heißbemessung brandwiderstansklasse R30. die entsprechende realbrandbelastung wurde einem auf die verwendeten flüssiggasbusse bezogenen brandgutachten entnommen.
das stahltragwerk der 80 mal 40 meter großen werkstatthalle benötigt lediglich zwei innenstützen, um den arbeitsbereich mittels räumlichen haupt- und ebenen nebenfachwerksträgern zu überspannen. auch hier erfüllt das tragwerk R30 durch realbrand-heißbemessung.
der zweigeschossige stahlbeton-baukörper, der die beiden hallenteile verbindet, beherbergt verwaltungs- & sozialbereiche. dabei überspannt das obergeschoß die zwischen den hallen liegende einfahrt über ein von den betondecken mitgebildetes hängewerk.










