bilder: eduard hueber
haus am see,
niederösterreich
neubau eines einfamilienhauses
Das Ensemble besteht aus einem Wohntrakt (eine allseitig auskragende, auf drei Scheiben gesetzte Stahlbetonröhre mit aussenliegender Dämmung und Alu-Fassade) und einem separaten Gästehaus in Form eines roten Holzzylinders (Ausführungsplanung von Johannes Kaufmann). Die Terrassen- und Freibereiche sind für alle jahreszeitlichen Eventualitäten gerüstet, und räumliche Engpässe sind auch im Inneren des grosszügigen Refugiums gewiss nicht das Thema: Im Erdgeschoss des Wohntraktes wurden Schlaf- und Badezimmer kunstvoll mit dem Aussenraum verbunden, im Obergeschoss fließen Wohn-, Koch- und Essbereich locker ineinander. Westeitig, wo über einer eingeschobenen Garagenbox ein großer Arbeitsbereich liegt, geht die “Röhre” mit einem leichten Knick nach oben auf Lichtfang. Der an zwei Seiten verglaste offene Kamin zündelt an der Grenze zwischen Drinnen und Draußen an den Normen des Sehens.
das statische prinzip folgt dem tragverhalten einer röhre. als werkstoff wurde in (sicht-)beton gewählt. damit können die deckenstärken des obergeschosses bei fast 10 m spannweite mit 25cm gehalten werden und gleichzeitig braucht das grosszügig verglaste erdgeschoss kaum auflagerpunkte.







