Bestandsstahlrahmen
Zentraler Punkt für die statisch-konstruktive bearbeitung des Projektes sind die bestehenden filigranen Stahlrahmen der drei Hallenbauwerke. Der Nachweis der bestehenden Stahlkonstruktionen bildet den Schwerpunkt der Tragwerksplanung.
Große Halle
Im Bereich der großen Halle werden im Rahmen der Zu- und Umbaumaßnahmen neue Geschossdecken, raumhohe Wandscheiben und eine Austellungsebene vorgesehen. Aufgrund des geplanten Raumkonzeptes werden die bestehenden Mauerwerkswände zum Innenhof hin entfernt, und somit auch die bestehende Dachkonstruktion, welche durch ein
neues Holzdach ersetzt wird.
Lange Halle & Seitenhalle
Das Konzept zur Nutzung der Langen Halle (LH) für das neue Museum sieht die Weiterverwendung der bestehenden Hallentragstruktur vor, die zudem sichtbar belassen werden soll. Eine Krypta in der LH wird zwischen die bestehende
Hallenfundierung eingebaut. Im Bereich der Seitenhalle wird eine neue Stahlbetondecke vorgesehen.
Tribüne
Die Tribüne ist als offene (nicht dichte, unbeheizte) Stahlbeton – Fertigteilkonstruktion konzipiert. Die Grundstruktur bilden Zahnleisten im Abstand von 8,0m, auf die FT-Stufen aufgesetzt werden.
Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente.
Aussenanlagen
Im Bereich des derzeitigen Hofes und der Grundstücksgrenzen sind verschiedene Zubauten vorgesehen (Schüttwand, Stützmauern, Glockenturm mit Fundierung, Claustrum, Rampen, Aussenstiege, Vordächer, Stahlkontruktion Winzerschulgasse).







