konstruktion:
beim bestandsgebäude handelt es sich um einen der ersten industriebauten wiens in stahlbetonskelettbauweise (baujahr 1908). da keine statischen berechnungen bzw. unterlagen erhalten waren, wurden gutachten über die betonqualitäten, querschnittsabmessungen und die bewehrungsführung erstellt.
einer der bestehenden stiegenhaustürme wurde entfernt, daher mussten die beiden neuen stiegenhäuser an der westfassade für die lastabtragung im erdbebenlastfall herangezogen werden. vier zugbänder pro geschoss und kern - quer durch den bestand gelegt - übernehmen die lasteinleitung. die weitere ableitung der zugkräfte über die kerne in den boden erfolgt mit kleinbohrpfählen, die im inneren des bestandes gebohrt wurden.
der neubau ist als stahlbetonskelettbau, 150m lang und 50m breit - fugenlos ausgelegt. hier befinden sind 2 tiefgargengeschosse, 2 einkaufsgeschosse und 2 hochgargengeschosse, die durch eine weitgespannte rampe, bzw. durch spindeln erschlossen werden.











