der baukörper, am städtebaulich markanten kreuzungspunkt des äußeren döblinger gürtels und der heiligenstädterstrasse, beginnt mit einem ca. 180m langen riegel, mit dem die stadtbahnbögen von otto wagner überbaut werden, der am brückenpfeiler im strasseneck in einer kontinuierlichen bewegung um die ecke und schließlich an der heiligenstädterstrasse in einem siebengeschossigen büro bis zum strassenniveau geführt wird. er umschließt einen innenhof, der für öffentlich zugängliche einrichtungen genutzt werden soll und unter dem eine zweigeschossige tiefgarage errichtet wird.
konstruktion:
die überbauung der bestehenden ziegelbögen des stillgelegten stadtbahnlinien-astes durch ein bürogebäude war in seiner struktur auf die gegebenheiten des bestandes auszurichten: eine gekrümmte geometrie, unterschiedliche breiten von bestand (ca.9m) und überbauung (ca.13m) und beschränkte lasteinleitungsmöglichkeiten (nur im pfeilerbereich mit abständen von ca. 15-16m) erforderten eine genau abgestimmte tragstruktur. gewählt wurde eine tragstruktur aus schrägen stützen, seitlichen parapetträgern und quergespannten hohldielendecken. die räumliche aussteifung erfolgt durch ein system von radialen scheiben auf den mauerwerkspfeilern und tangentialen scheiben an den treppentürmen. der baukörper an der heiligenstädterstrasse entspricht hinsichtlich seiner tragstruktur einem konventionellen bürobau mit erschließungskern und geschossstützen. ein system von hängewerken trägt den gekrümmten ‚spitz’, mit dem die überbauung an’s bürohaus gekoppelt ist. der einbau der tiefgarage muss unter laufendem betrieb der u6 stattfinden und möglichst verformungsarm durchgeführt werden.













