Bundesrealgymnasium Stockerau
construction in progress
Galerie
1m9 06 011m9 06 021m9 06 031m9 06 041m9 06 051m9 06 061m9 06 071m9 06 081m9 06 091m9 06 101m9 06 111m9 06 121m9 06 131m9 06 141m9 06 151m9 06 161m9 06 17
Beschreibung Englisch

Der Gebäudekomplex des brg-stockerau besteht nunmehr aus fünf baukörpern.

Dem 1904 entstandenen und heute denkmalgeschützten Gebäudeteil (= Bauteil A),
sowie dem Zubau von 1978 (=Bauteil B) als Bestandssubstanz.


das bestehende Ensemble wurde durch drei primäre baumaßnahmen ergänzt:
eine neue, im künftigen Gesamtkomplex zentral gelegene Halle (=Bauteil C).
diese wird eingefasst durch einen leicht gedrehten, hochgestelzten zweigeschossigen Klassentrakt mit 16 Unterrichtsräumen (= Bauteil D). 
im nord-östlichen Grundstücksbereich wurde die neue, halb abgesenkte Dreifachturnhalle (= Bauteil E) situiert.

Statisch konstruktive Aspekte

Bauteil A
Die ursprüngliche Schule, ca. Baujahr 1904, wird in der Substanz weitgehend belassen. Sie ist als Ziegelmauerwerk mit Tramtraversendecken bzw. Platzldecken ausgeführt.
An statisch-konstruktiven Massnahmen werden eine Niveauabsenkung sowie einzelne Unterfangungen durchgeführt.

Bauteil B
Die erste Erweiterung der Schule (ca.1974) wurde als Stahlbetonskelett/Wandscheiben Mischbauweise konzipiert. Vor allem im erdgeschoss werden dzt. im zuge des umbaus große Unterfangungen vertikaler lasten unter wahrung bzw. verbesserung der horizontalen steifigkeit des gebäudes hergestellt.

Bauteil C- verbindung neu/alt
Dieser stellt das bindeglied in form von Brücken auf schlanken schleuderbetonstützen zwischen dem Bestand und dem neuen Klassentrakt dar. Überdacht wurde dieser Bereich mit einer unterspannten Stahl-Glas Konstruktion.

Bauteil D- klassen neu
Der Neubau des unterkellerten Klassentraktes wurde in Stahlbetonmassivbauweise hergestellt. Das frei aufgeständerte Erdgeschoss gab den Stützraster von ca. 8.80 x 8,60 m vor. Die beiden Obergeschosse erhielten Flachdecken. die Aussteifung erfolgt über Verbandstäbe. Diese wurden ebenso wie die sonstigen Stützen in Schleuderbeton mit durchmessern von 24cm bis 35cm ausgeführt.
An der stirnseite des klassenrtaktes „hängt“ wärmeentkoppelt das fluchtstiegenhaus welches nach unten offen und vierseitig durch stahlbetonwände gebildet wird.

Bauteil E- neuer turnsaal
Die Aussenwände und die Bodenplatte wurden in wu-bauweise ausgeführt. das Dach des halbgeschossig eingegrabenen 3-fach Turnsaales ist teilweise als Terasse begehbar. In den vorgesehenen trennachsen spannen zwei 28m lange, ca. 2.5m hohe geschweißte hutförmige Stahlträger, welche im inneren die trennvorhänge beherbergen. An den „hutkrempen“ lagern Hohldielendecken mit 15,5m spannweite zu den stirnseiten des turnsaals hin.