eine neue gemeinsame unternehmenszentrale für die wiener friedhöfe und die bestattung wien.
das 50 mal 50 meter große, dreigeschossige gebäude ist großteils als stahlbeton-skelettbau ausgeführt.
der im erdgeschoß befindliche kundenbereich wird von unsymmetrischen, zwecks optimalen lichteinfalls schräg stehenden stahlbeton-fertigteilbindern im wechsel mit glasfeldern überspannt.
darüber sind in den zwei im U angeordneten obergeschossen die verwaltungsbereiche situiert, wobei die baukörper zur strasse hin bis zu 15 m auskragen. als tragstruktur für die auskragenden bereiche dienen stahlkonstruktionen, deren gurtträger in den betondecken zu liegen kommen. der kragträger in der fassade ist zur unterstützung des von vertikalen linien dominierten fassadenbildes als vierendeelträger – also ohne diagonalstäbe – ausgebildet.
zur straße hin wird die U-geometrie der obergeschosse mit einer über 25 m freitragenden fassadenspange wieder zum quadrat geschlossen. auch diese stahlkonstruktion kommt ohne die üblichen diagonalstäbe aus, wodurch eindrucksvolle durchblicke durch die sreifenfassade möglich werden.






